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Stadt- & Kreisbibliothek Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen Prinzenhofes im Jahr 1994 logiert und empfängt die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt ihre Gäste in den historischen Räumlichkeiten des dreiflüg Mehr
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Weitere Angebote

Beleuchten, Schenken und Genießen ohne Kostenschock - Energiespartipps für den Advent

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Advent und Weihnachten verbringen die meisten Menschen zuhause im Kreise der Familie. Festbeleuchtung in warmen Stuben, gemeinsames Schlemmen und liebevolle Geschenke gehören für viele fest dazu. Die Feiertage bedeuten deshalb aber auch ein Jahreshoch für den Energieverbrauch. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen verrät, wie der Kostenschock nach dem Fest vermieden werden kann.

Wärme: Bei vielen Leuten im Raum herrscht schnell buchstäblich dicke Luft. Doch falsches Lüften im Winter kann den Energieverbrauch stark erhöhen. Richtiges Lüften sorgt dagegen nicht nur für frische Luft, sondern senkt auch die Schimmelgefahr. Die effektivste Methode, die Luft komplett auszutauschen, ist kurzes Querlüften bei weit geöffneten gegenüberliegenden Fenstern. Drehen Sie aber bei geöffnetem Fenster die Heizkörper immer komplett ab, sonst heizen Sie direkt nach draußen.

Beleuchtung: Gerade für Lichterketten, die den ganzen Advent hindurch brennen, lohnen sich LED-Lichterketten. Sie sparen nicht nur bis zu 90 Prozent Strom gegenüber herkömmlichen Glühlampen, sondern haben laut Herstellerangaben auch noch eine sehr lange Lebenszeit von bis zu 25.000 Stunden. Die Ketten gibt es auch für den Außenbereich – die Kälte sorgt sogar dafür, dass sie besonders effizient arbeiten. Und für den Weihnachtsbaum werden außerdem einzelne Kerzen zum Feststecken angeboten. Die Sorge wegen des kalten Lichts der LEDs ist mittlerweile übrigens unbegründet: Bernsteinfarbenes Licht strahlt warm und gemütlich.

Kochen: Braten, Plätzchen und Kuchen belegen in der Adventszeit den Backofen. Bei allen drei gilt: Das Vorheizen des Ofens ist meistens überflüssig und verbraucht unnötig Strom. Bleibt etwas übrig, sollten alle Speisen gut abkühlen, bevor sie in den Kühlschrank wandern. Die Reste vom Weihnachtsbraten lassen sich dann am nächsten Tag in der Mikrowelle schnell und energiesparend erwärmen. Das Wasser für Tee oder Kaffee wird am sparsamsten im Wasserkocher erhitzt.

Geschenke: Unterhaltungselektronik steht Jahr für Jahr ganz weit vorne auf den Wunschzetteln. Wer dem Beschenkten und dessen Stromrechnung langfristig etwas Gutes tun will, achtet schon beim Schenken auch auf den Energieverbrauch. Informationen dazu liefert beispielsweise bei Fernsehern das Energielabel.


Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zuhause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Fernwärme: Vor- und Nachteile für Verbraucher

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Verbraucherzentrale Thüringen klärt die Fakten

Fernwärme soll preisgünstig, unkompliziert und umweltschonend sein – sagt die Werbung der Energieversorger. Die Wirklichkeit sieht anders aus: Steigende Preise und Anbieter-Monopole führen dazu, dass Fernwärme für Verbraucher teuer ist. Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, beantwortet die wichtigsten Fragen. Bei den Verbraucherzentralen häufen sich die Beschwerden verärgerter Fernwärme-Kunden. Viele klagen über schnell steigende Preise und fehlende Transparenz bei den Tarifen. Aktuelle Preisübersichten sucht man auf den Internetseiten der Fernwärme-Anbieter oft vergeblich. Für die Verbraucher hat Fernwärme damit im Vergleich zu anderen Energieträgern große Nachteile.

Neubau: günstiger Anschluss, hohe Energiepreise
Bauherren, die über einen Fernwärme-Anschluss nachdenken, sollten vorher einen sorgfältigen Kostenvergleich aufstellen. Häufig bieten Energieversorger eine höhere Anschlussleistung für Fernwärme an, als für das neue Haus benötigt wird. Wer beispielsweise ein Energiesparhaus baut, zahlt dann für unnötige Leistungen. „Für einen fairen Preisvergleich müssen immer die gesamten Kosten in den Blick genommen werden. Für Fernwärme sind weder ein Schornstein noch ein Lagerraum nötig. Dies verringert die Baukosten. Auch die Installations- und Wartungskosten sind bei Fernwärme niedriger als etwa bei einem Gasbrennwertgerät. Die Energie kostet jedoch in der Regel deutlich mehr“, erläutert Ramona Ballod.

Keine Wechselmöglichkeit für Kunden
Die Fernwärmepreise weichen regional sehr stark voneinander ab. Ein klarer Nachteil für Fernwärme-Kunden ist der fehlende Wettbewerb der Anbieter: Jedes Fernwärmenetz ist ein Monopol, eine Wechselmöglichkeit zu einem anderen Versorger besteht nicht. Mit langen Vertragslaufzeiten ohne Sonderkündigungsrecht nehmen Fernwärme-Anbieter ihren Kunden ohnehin die Möglichkeit, bei Preiserhöhungen zu kündigen. „Fernwärmeverträge laufen in der Regel zehn Jahre und verlängern sich dann – bei nicht rechtzeitig erfolgter Kündigung – um weitere fünf Jahre“, sagt Ballod und ergänzt: „Die spätere Umrüstung auf einen anderen Energieträger ist sowohl technisch als auch baurechtlich aufwendig oder gar unmöglich.“

Altbau: Vor dem Anschluss den Energieverbrauch senken
Auch Besitzer eines Altbaus sollten einen Wechsel zu Fernwärme sorgfältig abwägen. Nach dem Auszug der Kinder oder mit Modernisierungsmaßnahmen am Haus sinkt der Energieverbrauch. Doch nach dem Abschluss eines Fernwärme-Vertrags hat der Kunde oft kein Recht auf eine Senkung der Anschlussleistung. Er ist vom guten Willen des Anbieters abhängig. Wer also auf Fernwärme umsteigen will, sollte den Energieverbrauch vor dem Vertragsabschluss verringern – zum Beispiel mit einer energetischen Sanierung.

Fernwärmekunden: Heiz-Check hilft Sparmöglichkeiten zu entdecken
Viele Heizungsanlagen im Bestand – auch auf Basis von Fernwärme – arbeiten ineffizient und verursachen bereits dadurch unnötig hohe Heizkosten. Hier helfen die Heiz-Checks der Verbraucherzentrale weiter: Ein unabhängiger Energieberater nimmt das System vor Ort unter die Lupe: Sind die einzelnen Komponenten sinnvoll gewählt und richtig dimensioniert? Arbeiten sie reibungslos zusammen? Passt das System zu den Menschen, die es nutzen? Der Auftraggeber erhält auf dieser Basis Empfehlungen, wie die Effizienz des bestehenden Heizsystems verbessert werden kann. Der Heiz-Check kostet 40 Euro, für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis ist er kostenlos. Er ist ein Angebot für alle privaten Verbraucher, die zum Beispiel einen Gas- oder Ölheizkessel, eine Fernwärmestation oder eine Wärmepumpe zuhause haben. Bei allen Fragen zum Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Energiesteckbrief für die Wohnung

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Der Energieausweis ist auch für Mieter wichtig

Der Energieausweis ist in Deutschland seit einigen Jahren verpflichtend vorgeschrieben. Sein Ziel ist vor allem eins: die energetische Qualität verschiedener Gebäude vergleichbar zu machen. Diese ist auch für Mieter interessant, schließlich machen die Heizkosten einen immer größeren Anteil der Wohnkosten aus. Wie hilfreich ist das Dokument für Mieter aber in der Praxis, was verrät der Energieausweis, und was nicht? Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, erläutert die Eckpunkte.
Laut Energieeinsparverordnung (EnEV) soll der Energieausweis Klarheit schaffen über die energetische Qualität eines Gebäudes. Dazu enthält das Dokument auf fünf Seiten neben grundlegenden Angaben zum Gebäude entweder die Kennwerte für den Energiebedarf (Bedarfsausweis) oder den Energieverbrauch (Verbrauchsausweis). Zudem beinhaltet der Ausweis – soweit möglich – Modernisierungsvorschläge für die Verbesserung des energetischen Gebäudezustands. Seit 2014 wird der Energiestandard des Gebäudes außerdem mittels Energieeffizienzklassen von A+ bis H veranschaulicht, wie jeder sie von Kühlschrank und Waschmaschine kennt.

„Die wichtigsten Kenndaten aus dem Ausweis müssen schon in der Immobilienanzeige genannt werden, bei neueren Ausweisen auch die Effizienzklasse“, erklärt Ramona Ballod. Bei der Besichtigung eines Hauses oder einer Wohnung muss der Vermieter den Ausweis oder eine Kopie unaufgefordert aushändigen oder gut sichtbar aushängen. Spätestens bei Vertragsabschluss muss der Mieter das Original oder wiederum eine Kopie erhalten. „Dieses Dokument sollte man am besten zusammen mit den Vertragsunterlagen aufbewahren“, rät Ballod. Dennoch dürfen Mieter die Aussagekraft des Energieausweises nicht überschätzen. „Der Energieausweis liefert keine genaue Prognose für die künftigen Heizkosten“, stellt Ramona Ballod klar. Denn zum einen bezieht sich der Ausweis in den meisten Fällen auf das ganze Gebäude, nicht einzelne Wohnungen. Die Lage der Wohnung im Gebäude spielt aber eine erhebliche Rolle für den Energieverbrauch. Ferner ist das persönliche Verhalten, zum Beispiel die gewünschte Raumtemperatur und das Lüftungsverhalten, entscheidend für die Heizkosten. „Ein guter Anhaltspunkt für die energetische Qualität des Gebäudes ist der Ausweis aber dennoch“, betont Ballod. Zudem können Mieter vor Vertragsabschluss klären, ob der Vermieter die im Energieausweis gegebenen Empfehlungen bereits umgesetzt hat oder dies plant.

Bei allen Fragen zum effizienten Einsatz von Energie zuhause hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Wärmedämmung lohnt sich doch

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Verbraucherzentrale Thüringen berät kostenlos zu Wärmeschutz und Dämmstoffen

Durch eine nachträgliche Wärmedämmung von Wänden und Dach verringern Verbraucher nicht nur ihre Heizkosten. Die verbesserte Gebäudehülle macht das Wohnen auch komfortabler und schützt das Haus vor Feuchtigkeit und Schimmel. Darauf weist die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen hin. „Durch kritische Medienberichte über Wärmedämmungen sind viele Verbraucher unsicher geworden“, erklärt Dipl.-Ing. Steffen Lier, Energieberater der Verbraucherzentrale Thüringen. „Die häufigsten Kritikpunkte: Wärmedämmungen sind zu teuer und bergen Risiken für das Gebäude.“ Deshalb rät der Experte Verbrauchern zunächst, sich ausführlich beraten zu lassen. Im Rahmen einer Energieberatung bei der Verbraucherzentrale wird geklärt, ob eine nachträgliche Dämmung überhaupt in Frage kommt, und welche Dämmmaßnahmen geeignet sind. Dazu erhalten Verbraucher erste Einschätzungen zu Kosten und Energieeinsparung. Darüber hinaus gibt es Empfehlungen zu weiteren vielleicht notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Wer sich für eine Dämmung entscheidet, sollte diese Maßnahme sorgfältig planen. Dazu gehören neben der Auswahl geeigneter Dämmmaterialien und Konstruktionen Vorkehrungen zum Schutz vor Feuchtigkeit und die Vermeidung von Wärmebrücken. Energieberater Lier weist darauf hin, dass mit einer Wärmedämmung nicht nur Energie eingespart wird. „In einem gedämmten Haus sind die Innenseiten der Außenwände wärmer. Das führt zu einem besseren Raumklima und macht das Wohnen komfortabler“, so Lier. Negativ in die Schlagzeilen gekommen sind Wärmedämmungen durch Schäden in Folge von Planungs- oder Ausführungsfehlern. „Richtig ausgeführt “, weiß der Experte, „verbessern Wärmedämmungen wirksam den Wärmeschutz des Gebäudes, ohne dass Mängel entstehen.“ Nachträgliche Wärmedämmung der Außenflächen gehört zu den wichtigsten Sanierungsmaßnahmen bei Gebäuden. Aus diesem Grund startet die Verbraucherzentrale Thüringen im September die Beratungsaktion „Wärmedämmung lohnt sich doch“. Im Aktionszeitraum bis zum 30. November können Verbraucher einen Beratungsgutschein auf der Internetseite www.vzth.de herunterladen. Mit dem Gutschein ist die Beratung zur nachträglichen Wärmedämmung in den Beratungsstellen der Verbraucherzentrale Thüringen kostenlos.

Bei Fragen zur Aktion und zum Thema hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:

- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Runter mit den Heizkosten!

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Wechsel des Gasversorgers lohnt sich häufig

Durch einen Wechsel des Gasversorgers können Verbraucher oftmals mehrere Hundert Euro jährlich sparen. Darauf weist die Energieberatung der Verbraucherzentrale Thüringen hin. Der Wechsel ist einfach und risikolos möglich. „Durch einen Anbieterwechsel lässt sich ohne weitere Anstrengung viel Geld sparen“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. „Oft vermuten die Leute aber einen erheblichen bürokratischen Aufwand, oder sie fürchten, auf einmal ohne Gas dazustehen.“ Beide Sorgen sind laut Ballod aber unbegründet: Die Gasbelieferung ist über den örtlichen Grundversorger in jedem Fall gesichert. Und der Wechsel selbst ist unkompliziert: Der Kunde schließt mit einem neuen Anbieter einen Vertrag ab. Dieser kümmert sich um die Kündigung beim alten Versorger und alle weiteren Formalitäten. Dazu braucht der Kunde lediglich seinen bisherigen Vertrag, worin sich eine eventuelle Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfrist finden.

Für den Abschluss des Neuvertrages werden außerdem bisherige Kunden- und Zählernummer sowie der jährliche Verbrauch benötigt. Alle diese Daten finden sich im Normalfall auf der letzten Rechnung. Nur Kunden, deren Kündigungsfrist in Kürze endet, sollten besser selbst kündigen. Andernfalls besteht das Risiko, dass der neue Anbieter die Kündigungsfrist verpasst. Außerdem wichtig: Vor Ende der Mindestvertragslaufzeit ist keine Kündigung möglich. Der Vergleich verschiedener Tarife ist über Vergleichsportale im Internet möglich. Wichtig sind dabei die Voreinstellungen der Suchfunktion – Tarife mit Vorauskasse, komplizierten Bonusregelungen oder sehr langer Mindestvertragslaufzeit sind nicht empfehlenswert. In einigen Vergleichsportalen können sie vor vorneherein ausgeschlossen werden. Im Zweifel oder wenn kein Internetanschluss zur Verfügung steht, empfiehlt Ballod, die Hilfe der Energieberatung der Verbraucherzentrale in Anspruch in zunehmen: „Wir erklären Ratsuchenden, worauf es bei einem Anbieterwechsel ankommt, und helfen bei der individuellen Entscheidung.“ Was aber tun, wenn man gar keinen Einfluss auf die Auswahl des Anbieters hat, weil der Vertrag über den Vermieter läuft? Ballod empfiehlt, mit dem Vermieter zu sprechen und einen Wechsel vorzuschlagen. In der jährlichen Heizkostenabrechnung finden Mieter Angaben zu Gasverbrauch und Kosten, die sie online mit anderen Angeboten vergleichen können.

Bei allen Fragen zum Heizen in privaten Haushalten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
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