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Stadt- & Kreisbibliothek Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen Prinzenhofes im Jahr 1994 logiert und empfängt die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt ihre Gäste in den historischen Räumlichkeiten des dreiflüg Mehr
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Weitere Angebote

Weniger Strom fürs Waschen und Spülen

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Wann es sich lohnt, Wasch- und Spülmaschine ans Warmwasser anzuschließen

Wasch- und Spülmaschine gehören zu den größten Stromverbrauchern im Haushalt. Missen möchte sie aus gutem Grund dennoch niemand. In vielen Fällen lässt sich der Stromverbrauch der Geräte aber um bis zu ein Drittel senken, wenn sie direkt ans Warmwasser angeschlossen werden. Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, erklärt, wann sich der Wechsel lohnt. „Das Aufheizen des Wassers macht den Großteil des Stromverbrauchs von Wasch- und Spülmaschinen aus. Dabei ist die Wassererwärmung mit Strom besonders teuer“, erläutert Ramona Ballod. Es liegt daher nahe, das Wasser anders zu erwärmen und erst dann in die Geräte fließen zu lassen. Doch Vorsicht: Das macht in vielen, aber nicht in allen Fällen Sinn.


„Ist sowieso die gesamte Warmwasserbereitung elektrisch, zum Beispiel bei einem Elektroboiler, bringt natürlich auch der Wechsel des Anschlusses für die Geräte keine Einsparung“, sagt Ballod. Empfehlenswert ist dagegen Warmwasser aus einer thermischen Solaranlage – das erhält der Betreiber im Sommer ohne Mehrkosten. Auch bei Gas- und Ölheizungen ist die Wärme oft preisgünstiger als bei elektrischer Aufheizung. Außerdem muss geklärt werden, ob die vorhandenen Geräte überhaupt mit Warmwasser betrieben werden können. Einzelne Waschmaschinen verfügen über einen gesonderten Warmwasseranschluss. Bei anderen Modellen ist ein spezielles Vorschaltgerät erforderlich. Die meisten Spülmaschinen können hingegen ohne Umrüstung an die Warmwasserleitung angeschlossen werden. Allerdings droht hier eventuell ein Verlust der Gewährleistung. Ramona Ballod fasst zusammen: „Ist eine Solaranlage vorhanden und sind Wasch- und Spülmaschine dafür geeignet, lohnt sich der Betrieb am Warmwasseranschluss meistens. Alles andere lässt sich nur im Einzelfall entscheiden.“


Beim allen Fragen zum effizienten Betrieb von elektrischen Geräten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Hausfassaden - gegen Algenbefall lässt sich einiges tun

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Diese Form der Fassadenbegrünung ist Hausbesitzern höchst unwillkommen: Algenbefall. Vor allem im Herbst siedeln sich die Mikroorganismen auf feuchten Oberflächen an und verunstalten so das Erscheinungsbild der Hausfassade. Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt, wie dem Problem begegnet werden kann. Für Algenbefall an Fassaden wird mitunter die Wärmedämmung des Hauses verantwortlich gemacht. Fakt ist: Auch auf ungedämmten Wänden und Dächern können sich Algen bilden. Allerdings trocknet Regen- und Tauwasser an gedämmten Fassaden langsamer ab als an ungedämmten, weil sie nicht von innen gewärmt werden. Diese Feuchtigkeit schafft die Voraussetzung für das Wachstum von Algen.

Besonders im Herbst sind die Wachstumsbedingungen günstig, weil eine hohe Oberflächenfeuchte mit moderaten Temperaturen zusammentrifft. Eine Nord- oder West-Ausrichtung oder die Nähe zu Wäldern begünstigen ebenfalls einen Bewuchs. Ein guter Schutz der Fassade vor Regen durch ausreichende Dachüberstände und Tropfkanten an Fensterbänken sowie Abdeckungen vermindert den mikrobakteriellen Befall.  Bei Neubauten sollte idealerweise ein solcher Witterungsschutz mit geplant werden. Auch die Beschaffenheit der Oberfläche ist wichtig: Bei Wärmedämmverbundsystemen (WDVS) haben sich mineralische dickschichtige Putze und relativ dunkle Anstriche bewährt. Sie speichern die Wärme der Sonne und verringern so die Tauwasserbildung. Zudem können sie Feuchtigkeit aufnehmen und kontinuierlich wieder abgeben, so dass sich kein Wasser auf der Wandoberfläche staut.

Weitere Fragen zu diesem Thema beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Dicht ist Pflicht - Luftdichtigkeit bei Neubauten

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Dicht ist Pflicht - Luftdichtigkeit bei Neubauten

Die Luftdichtheit von Gebäuden hat in den letzten Jahrzehnten deutlich zugenommen. Einen großen Sprung gab es in den siebziger Jahren des letzten Jahrhunderts, als viele einfachverglaste Fenster ohne Dichtungen gegen zweifachverglaste Fenster mit eingebauten Lippendichtungen ausgetauscht wurden. Seit der Wärmeschutzverordnung 1995 schreibt der Gesetzgeber vor, dass Gebäude nach dem Stand der Technik dauerhaft luftdicht auszuführen sind. Viele Neubauinteressierte fürchten in diesem Zusammenhang, dass zu dichte Gebäude zu schlechter Raumluftqualität und zu Feuchte- und Schimmelproblemen führen, sagt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Diese Angst ist in den meisten Fällen jedoch völlig unbegründet.


Der für ein angenehmes Raumklima notwendige Luftaustausch lässt sich nicht unkontrolliert über Fugen und Ritzen in der Gebäudehülle bewerkstelligen. Eine Lüftung über die Fenster und Türen oder über eine Lüftungsanlage ist daher immer erforderlich. Ein ständiger Luftzug durch Lecks im Baukörper kann dagegen zu Unbehaglichkeiten in den Wohnräumen führen. Gleichzeitig kann die feuchte warme Luft auf dem Weg durch Fugen nach draußen so weit abkühlen, dass die Feuchtigkeit im Bauteil kondensiert. Schäden in den Außenbauteilen des Hauses können dann die langfristige Konsequenz sein.
Daher sollte bei der Planung eines Hauses ein Konzept für die luftdichte Ausführung der Gebäudehülle erstellt werden, das sämtlichen Handwerkern ausgehändigt wird. Zur Überprüfung der Ausführungsqualität sollte dann ein so genannter Luftdichtheitstest durchgeführt werden. Wenn bei der Auftragsvergabe ein solcher Luftdichtheitstest vereinbart wird und alle Handwerker darüber Bescheid wissen, steigt erfahrungsgemäß die Ausführungsqualität auf der Baustelle.


Weitere Informationen zur luftdichten Bauweise sowie zu allen Fragen des Energiesparens im Haus erhält man bei den Energieberatern der Verbraucherzentrale Thüringen. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Stromkosten auf Eis gelegt

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Sparen bei der Nutzung von Kühlschrank und Gefriertruhe

Eisgekühlte Getränke, frische Früchte oder selbstgemachtes Erdbeereis – kalte Genüsse gehören zum Sommer wie der Badesee. Wenig erfrischend sind dagegen die Stromkosten, die im Laufe eines Sommers bei Kühl- und Gefriergeräten auflaufen können. Mit ein paar einfachen Tipps lässt sich der Stromverbrauch der Geräte aber wirksam begrenzen. Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, erklärt: „Die richtige Nutzung eines Kühlgeräts beginnt schon mit dem Aufstellen: Das Gerät sollte kühl stehen – also nicht neben Backofen oder Heizkörper oder direkt in der Sonne.“ Allerdings fühlt sich auch nicht jedes Gerät an einem zu kalten Standort wohl – entscheidend für den richtigen Standort des Geräts ist die sogenannte Klimaklasse. Ebenso wichtig ist regelmäßiges Enteisen, denn schon eine Eisschicht von unter einem Zentimeter kann den Stromverbrauch des Kühlschranks erheblich steigern. Abtauen lohnt sich also.


Für die tägliche Nutzung gilt: Speisen und Getränke sollten nur abgekühlt in den Kühlschrank gestellt werden. Und beim Hinein- oder Herausräumen immer daran denken, die Kühlschranktür schnell wieder zu schließen. Die Temperatur des Kühlschranks sollte je nach Inhalt richtig eingestellt werden. Für die meisten Lebensmittel sind 6 bis 7°C kalt genug, nur Fisch, Fleisch und andere schnell verderbliche Lebensmittel müssen noch kälter aufbewahrt werden. Ein Kühlschrankthermometer zur Kontrolle der Temperatur im Geräteinneren ist für wenige Euro im Fachhandel erhältlich.

Bei Geräten, die älter als zehn Jahre sind, kann es sich lohnen, über einen Austausch durch ein energieärmeres Modell nachzudenken. „Beim Neukauf sind vor allem drei Punkte wichtig für den künftigen Stromverbrauch“, erklärt Ramona Ballod: „die Energieeffizienzklasse, die passende Größe für den eigenen Haushalt und der Gerätetyp, also zum Beispiel Kühlgefrierkombination oder doch lieber Kühlschrank und Gefriertruhe.“ Bei Kühlschränken mit Gefrierfach hat beispielsweise ein A++-Modell einen um rund 50 Prozent höheren Verbrauch als ein A+++-Modell. Sehr große Kühl-Gefrierkombinationen mit mehr als 500 Litern Volumen haben einen rund doppelt so hohen Verbrauch wie Geräte mit einem Fassungsvermögen von 200-300 Litern.

Beim allen Fragen zum effizienten Betrieb von elektrischen Geräten hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Blitzschutz und Wärmedämmung

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Dürfen die Ableitungen hinter der Fassade verschwinden?

Eine fachgerechte Wärmedämmung am Eigenheim spart Energie und senkt die Heizkosten. Was dabei in puncto Blitzschutz beachtet werden muss, erklärt die Verbraucherzentrale Thüringen. Die Blitzschutzanlage eines Wohnhauses besteht üblicherweise aus drei Teilen: einer Fangeinrichtung auf dem höchsten Punkt des Gebäudes, einer Ableitung an der Hausfassade und einer Erdungsanlage. Auf diesem Weg wird die elektrische Energie des Blitzes an der Außenseite des Gebäudes entlang in die Erde abgeleitet. Doch was passiert, wenn an den Außenwänden eine Wärmedämmung installiert wird?

In der Regel müssen die Ableitungen frei vor der Fassade angebracht werden. Ebenso wie die Regenfallrohre müssen die Ableitungen also deinstalliert und nach der Dämmung der Außenwände neu an der Fassade angebracht werden. Auch die Trennstellen zwischen der Ableitung und dem Erdungssystem dürfen nicht überdeckt werden, da diese bei einer Überprüfung des Blitzschutzsystems zugänglich sein müssen. Weitere Fragen zum Thema Wärmedämmung beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76,
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof,
- in Großbreitenbach am Markt 13 (Rathaus II).

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.