Neues Antragsverfahren für Fördermittel ab 2018

Wärme aus Erneuerbaren Energien
Für die Förderung von Erneuerbaren Energien im Wärmebereich gelten ab 2018 neue Regeln für das Antragsverfahren. Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt die Änderungen.

Ab dem 1. Januar 2018 muss der Antrag auf eine Förderung im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) in allen Fällen einheitlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, für die man eine Förderung erhalten möchte. „Der Antrag muss also stets schon eingereicht werden, bevor der Auftrag beispielsweise zur Errichtung einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe erteilt wird“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Planungsleistungen dürfen allerdings bereits vor Antragstellung beauftragt und erbracht werden. Für Förderfälle bis zum Jahresende gilt eine Übergangsfrist.
Alle übrigen Anforderungen, die das MAP für die Förderfähigkeit von Erneuerbare-Wärme-Technologien aufstellt, bleiben unverändert. Im Rahmen des MAP fördert der Bund die Errichtung von Anlagen, die erneuerbare Energien zur Erzeugung von Wärme und Kälte nutzen, insbesondere Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Pelletkessel, sowie die Errichtung von Wärmenetzen und -speichern. Die Förderung von Anlagen im privaten Bereich erfolgt durch Investitionszuschüsse über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Mehr Informationen zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie zu Fördermöglichkeiten gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).
Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:

- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 55 51 40. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.