Kulturbetrieb Arnstadt

Wichtiger Hinweis:

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

 

aufgrund der gegenwärtigen Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (COVID-19) sehen wir uns veranlasst, die Freizeit- und Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit zu schließen. Dies gilt für die Stadt- und Kreisbibliothek, das Schlossmuseum, die Tourist-Information und den Arnstädter Tierpark. Mit dieser präventiven Maßnahme versuchen wir, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und somit einen wesentlichen Schutz der Bevölkerung sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen zu leisten. Sobald sich die Situation bessert und die Einrichtungen wieder geöffnet werden können, werden wir dies zeitnah veröffentlichen.

 

Alle Einrichtungen sind sowohl telefonisch als auch per E-Mail wie folgt erreichbar:

 

Tourist-Information:
Montag - Freitag von 10.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information@arnstadt.de

 

Stadt- und Kreisbibliothek:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 08.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/64 07 18
E-Mail: bibliothek@kulturbetrieb-arnstadt.de

 

Schlossmuseum:
Montag - Freitag von 08.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 29 32
E-Mail: schlossmuseum@kulturbetrieb-arnstadt.de

 

Tierpark Fasanerie:
Montag - Freitag von 09.00 - 13.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 20 68
E-Mail: tierpark@kulturbetrieb-arnstadt.de

Bachausstellung

Bachausstellung

Dauerausstellung „Hörbarer Glaube. Johann Sebastian
Stadtführungen

Stadtführungen

Wussten Sie, dass es in Arnstadt sage und schreibe 19
Orgelspieltisch

Orgelspieltisch

Highlight der Ausstellung ist der Orgelspieltisch, an
Bachausstellung Dauerausstellung „Hörbarer Glaube. Johann Sebastian Bach in Arnstadt“ im Schlossmuseum Arnstadt {loadposition Bachausstellung} Fotos: Tino Sieland Wie die Arnstädter Erfahrungen das Wirken Jo Mehr
Stadtführungen Wussten Sie, dass es in Arnstadt sage und schreibe 19 verschiedene Orte gibt, an denen die Musikerfamilie Bach gelebt und gewirkt hat? Mehr
Orgelspieltisch Highlight der Ausstellung ist der Orgelspieltisch, an dem Johann Sebastian Bach in der Neuen Kirche in Arnstadt spielte. 1699 war mit dem Mühlhäuser Orgelbauer Johann Friedrich Wender der Vertrag ü Mehr

Die Residenzstadt Arnstadt

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Als Johann Sebastian Bach im Sommer 1703 nach Arnstadt kam, wusste niemand, wie lange er bleiben würde, aber er war willkommen und fand ideale Ausgangsbedingungen, die auf sein berufliches und privates Leben nachhaltig wirkten.

Johann Sebastian lebte inmitten der weitverzweigten und alteingesessenen Bach-Familie und ihrer Verwandten. In Arnstadt erhielt Bach seine erste Organistenstelle, hier hatte er Gelegenheit, seine musikalischen Prägungen auszubauen und zu vervollkommnen, und in Arnstadt erlebte er seine erste Liebe. Endlich hatte der regierende Graf und spätere Fürst Anton Günther II. wieder einen Bach, nach dem er bereits 1693 verlangte, als der Stadt- und Hofmusiker Johann Christoph Bach gestorben war.

Um 1700 erlebte die Stadt einen politischen, wirtschaftlichen und geistig-kulturellen Neubeginn. Dem absolutistischen Zeittrend folgend, wurde an vielen thüringischen Fürstenhäusern der Prunk führender europäischer Höfe nachgeahmt. Das Musik- und Theaterwesen blühte auf.

Arnstadt war die Residenz von Fürst Anton Günther II. Er regierte Schwarzburg-Arnstadt von 1681-1716 und unterstellte die Verwaltung, die Zünfte, das Gesundheitswesen und die Polizei der gräflichen Regierung. Wissenschaft und Künste wurden auf hohem Niveau gepflegt. Mit seiner besonderen Vorliebe für Musik förderte er das gesamte kulturelle Leben in der 3800 Einwohner zählenden Stadt. Als leidenschaftlicher Sammler besaß der Graf eine umfangreiche Münzsammlung, eine Gemäldegalerie und eine Bibliothek.

Bedeutende Wissenschaftler und Künstler wirkten nun in Arnstadt, wie z. B. die Numismatiker Andreas Morelli und Christian Schlegel, der Historiker Johann Christoph Olearius sowie der Konsistorialsekretär Salomo Franck. 1683 berief Anton Günther II. den Kapellmeister Adam Drese aus Jena zur Leitung seiner Hofkapelle, der eine neue Blütezeit der Arnstädter Hofmusik herbeiführte.  Als Paul Gleitsmann 1701 die Hofkapelle übernahm, fand er einen mit 22 Musikern ausreichend besetzten und bedeutenden Klangkörper vor.

 


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