Kulturbetrieb Arnstadt

Wichtiger Hinweis:

Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

 

aufgrund der gegenwärtigen Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (COVID-19) sehen wir uns veranlasst, die Freizeit- und Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit zu schließen. Dies gilt für die Stadt- und Kreisbibliothek, das Schlossmuseum, die Tourist-Information und den Arnstädter Tierpark. Mit dieser präventiven Maßnahme versuchen wir, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und somit einen wesentlichen Schutz der Bevölkerung sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen zu leisten. Sobald sich die Situation bessert und die Einrichtungen wieder geöffnet werden können, werden wir dies zeitnah veröffentlichen.

 

Alle Einrichtungen sind sowohl telefonisch als auch per E-Mail wie folgt erreichbar:

 

Tourist-Information:
Montag - Freitag von 10.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information@arnstadt.de

 

Stadt- und Kreisbibliothek:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 08.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/64 07 18
E-Mail: bibliothek@kulturbetrieb-arnstadt.de

 

Schlossmuseum:
Montag - Freitag von 08.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 29 32
E-Mail: schlossmuseum@kulturbetrieb-arnstadt.de

 

Tierpark Fasanerie:
Montag - Freitag von 09.00 - 13.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 20 68
E-Mail: tierpark@kulturbetrieb-arnstadt.de

Unternehmen

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Der Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt ist ein
Bibliothek

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Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen
Bachausstellung

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Dauerausstellung „Hörbarer Glaube. Johann Sebastian
Schlossmuseum

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Mit dem Schlossmuseum zu Arnstadt verbindet sich vor
Theater

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Im Jahre 1842 auf Order Günther Friedrich Karl II. von
Tierpark

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Unternehmen Der Kulturbetrieb der Stadt Arnstadt ist ein kommunaler Eigenbetrieb, der als selbstständig agierende Einrichtung der Stadt Arnstadt tätig ist. Im Kulturbetrieb sind die Stadt- und Kreisbibliothek, Mehr
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Veranstaltungen

Veranstaltung 

Titel:
Internationales Arbeitskolloquium zum Thema „Schmelzzimmer“
Wann:
Freitag, 28.08.2015 - Samstag, 29.08.2015 
Wo:
Schlossmuseum Arnstadt - Arnstadt
Kategorie:
Schlossmuseum

Beschreibung

Ein Kleinod besonderer Bedeutung ist das Schmelzzimmer im Arnstädter Neuen Palais. Seit 17 Jahren ist es der Öffentlichkeit nicht mehr zugänglich. Einst diente es vermutlich als Audienzzimmer. Es besitzt eine von weltweit drei Wandbespannungen, die noch an gleicher Stelle wie zur Entstehungszeit im 18. Jahrhundert angebracht sind. Zwei davon befinden sich in Deutschland (das Parade- oder Prunkschlafzimmer des Erbprinzen Ludwig Georg von Baden-Baden in Schloss Favorite in Rastatt) und eines in Russland (das Glasperlenkabinett des Chinesischen Schlosses in Oranienbaum bei St. Petersburg, eingerichtet für die spätere Zarin Katharina die Große).

Das Audienzzimmer in Arnstadt im Neuen Palais ist eines der frühen Beispiele dieser äußerst exklusiven Ausstattungsmode, die nur wenige Jahrzehnte die Interieurs des europäischen Hochadels prägten.
 
In einem Arbeitskolloquium am 28. und 29. August 2015, mit Wissenschaftlern und Gästen aus Amerika, der Schweiz und Deutschland soll der Bedeutung dieses bemerkenswerten Raumes nachgegangen werden, Restaurierungsvarianten diskutiert und aus dem Erfahrungsschatz verschiedener Wissenschaftler geschöpft werden.

Zum Dahinschmelzen – Taft, Flitter, Stickereien im „Schmelzzimmer“ des Neuen Palais‘ in Arnstadt

Panelen Schmelzzimmer
Ansicht zweier von insgesamt 13 Panelen der seidenen Wandbespannung

„Wissen Sie, Arnstadt und sein Schlossmuseum kommen mir vor wie Dornröschen – sie müssen wach geküsst werden!“, so ein Besucher in einem Gespräch. Das hört man nicht gern, weiß man doch, was man hat. Aber genau dieser Satz beschreibt auch das Potential des Hauses: Wunderschön – doch unbekannt! Als größte Stadt des Fürstentums Schwarzburg-Sondershausen wurde Arnstadt von Elisabeth Albertine (1693-1774), Gemahlin Fürst Günthers I. (1678-1740), als Witwensitz bestimmt. Zwischen 1729 und 1734 wurde das Neue Palais errichtet – eine Dreiflügelanlage, die mit einem Marstall im Westen abgeschlossen wurde. Das Schloss erhielt eine reiche Ausstattung – sein Porzellankabinett gehört heute zu den wenigen, deren Innenausstattung und Objekte seit dem 18. Jahrhundert nahezu unverändert und von Kriegswirren unberührt überstanden haben. Generationen danach haben es nicht angetastet. So können noch heute Besucher und Wissenschaftler von internationalem Renommee begeistert und mit leuchtenden Augen dieses Kleinod erleben: Etwa 1.000 chinesische und japanische Porzellane werden auf fast 800 vergoldeten Konsolen präsentiert. Bedeutend ist auch der kleine aber feine Bestand Meißner Porzellane, die in ihrer Komplexität weltweit einzigartige barocke Puppenstadt „Mon plaisir“ und die Brüsseler Bildteppiche aus dem 16. Jahrhundert. Das Neue Palais in Arnstadt und seine historischen Repräsentationsräume der Beletage werden seit 1991 umfassend saniert.

Ein anderes kostbares Kleinod wartet noch auf seine Restaurierung. Das sogenannte Schmelzzimmer ist leider seit Schließung des Nordflügels für den Publikumsverkehr nicht mehr erlebbar. Dieses ehemalige Audienzzimmer besitzt eine von weltweit drei Wandbespannungen, die noch an gleicher Stelle wie zur Entstehungszeit im 18. Jahrhundert angebracht sind. Zwei davon befinden sich in Deutschland (das Parade- oder Prunkschlafzimmer des Erbprinzen Ludwig Georg von Baden-Baden in Schloss Favorite in Rastatt) und eines in Russland (das Glasperlenkabinett des Chinesischen Schlosses in Oranienbaum bei St. Petersburg eingerichtet für die spätere Zarin Katharina die Große).
Das Audienzzimmer in Arnstadt im Neuen Palais ist eines der frühen Beispiele dieser äußerst exklusiven Ausstattungsmode, die nur wenige Jahrzehnte die Interieurs des europäischen Hochadels prägten. Der rote Taft, verziert mit Applikationen aus Seide, Stickereien und Flitter (der sogenannte Schmelz) wird erst nach aufwändigen Restaurierungen den Betrachter wieder in seinen Bann ziehen können. Die mit verschiedenfarbigen Glasperlen reich bestickte Wandbespannung wurde nicht eigens für dieses Gemach angefertigt. Es handelt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um eine „Nachnutzung“. Doch seit seiner Anbringung im 18. Jahrhundert wurde an der Ausstattung des Raumes mit seinen textilen Wandbespannungen in Kombination mit Dorotheenthaler Fayencefliesen nichts Grundlegendes geändert. Es ist ein besonders glücklicher Umstand, dass die Modernisierungsbestrebungen und Anpassungen an die jeweilige Mode an diesem Raum wie auch am Porzellankabinett spurlos vorübergingen. Damit beherbergt Arnstadt neben bedeutenden Sammlungsbeständen auch Raumausstattungen von europäischem Rang, die Wissenschaftler auf Grund ihrer Authentizität begeistern und Besucher in Hinblick auf die Pracht immer wieder in Erstaunen versetzen.

Antje Vanhoefen

Veranstaltungsort

Karte
Karte
Veranstaltungsort:
Schlossmuseum Arnstadt

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Liebe Bürgerinnen und Bürger, liebe Gäste,

 

aufgrund der gegenwärtigen Verbreitung des Corona-Virus SARS-CoV-2 (COVID-19) sehen wir uns veranlasst, die Freizeit- und Kultureinrichtungen auf unbestimmte Zeit zu schließen. Dies gilt für die Stadt- und Kreisbibliothek, das Schlossmuseum, die Tourist-Information und den Arnstädter Tierpark. Mit dieser präventiven Maßnahme versuchen wir, die weitere Ausbreitung des Virus einzudämmen und somit einen wesentlichen Schutz der Bevölkerung sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Einrichtungen zu leisten. Sobald sich die Situation bessert und die Einrichtungen wieder geöffnet werden können, werden wir dies zeitnah veröffentlichen.

 

Alle Einrichtungen sind sowohl telefonisch als auch per E-Mail wie folgt erreichbar:

 

Tourist-Information:
Montag - Freitag von 10.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 20 49
E-Mail: information@arnstadt.de

 

Stadt- und Kreisbibliothek:
Montag, Dienstag, Donnerstag von 08.00 - 16.00 Uhr
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Schlossmuseum:
Montag - Freitag von 08.00 - 16.00 Uhr
Telefon: 0 36 28/60 29 32
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Tierpark Fasanerie:
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E-Mail: tierpark@kulturbetrieb-arnstadt.de