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Stadt- & Kreisbibliothek Seit der aufwendigen Sanierung des altehrwürdigen Prinzenhofes im Jahr 1994 logiert und empfängt die Stadt- und Kreisbibliothek Arnstadt ihre Gäste in den historischen Räumlichkeiten des dreiflüg Mehr
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Saubere Luft trotz Öfen und Kaminen

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Seit 1. Januar gelten strengere Feinstaub-Grenzwerte für Kamine und Kachelöfen

Verbraucher, die ihre vier Wände mit einem Kachelofen oder einem Kamin beheizen, müssen seit dem 1. Januar 2018 strengere Auflagen für den Betrieb ihrer Feuerstätte beachten.

Die wichtigsten Informationen zum Kamingenuss auf einen Blick:

Alte Öfen geben neben wohliger Wärme auch eine erhebliche Menge Feinstaub ab. So erzeugt ein Kaminfeuer in einer Stunde etwa genauso viel Feinstaub wie ein Dieselfahrzeug bei einer 100 Kilometer langen Fahrt. Neue Feuerstätten verbrennen effizienter als alte Öfen. Somit sparen sie Brennholz und produzieren weniger Feinstaub. Der Gesetzgeber reagierte, indem er die Feinstaub-Grenzwerte herabsetzte und festlegte, dass ab dem 1. Januar 2018 Öfen, die vor 1985 eingebaut wurden, mit Feinstaubfiltern nachgerüstet oder komplett ausgetauscht werden müssen. Außerdem können Gemeinden und Kommunen je nach Luftqualität Betriebsverbote für Feuerstätten aussprechen, wie es z. B. in Stuttgart bei Feinstaubalarm passiert. Schaut man sich die Feinstaubwerte aus den letzten beiden Jahren an, ist damit in Thüringen eigentlich nicht zu rechnen.

Jeder Verbraucher kann selbst auf die Feinstaub-Emission Einfluss nehmen, indem er

  1. gut abgelagertes, trockenes Brennholz verwendet
  2. geeignete Anzünder verwendet
  3. keinen Müll verbrennt
  4. auf sehr hohe Raumtemperaturen verzichtet
  5. Feuerstätten für Holzpellets wählt, diese haben weniger Feinstaubemissionen, statt solche mit Brennholz

Mit Brennholz zu heizen, ist häufig teurer als gedacht. Der Brennstoff selbst ist zwar meist preiswerter als Erdgas oder Heizöl, aber Kamine und Öfen haben oft höhere Wärmeverluste, da sie den Brennstoff schlechter ausnutzen. Inwiefern es sich lohnt, eine Holzfeuerstätte an das zentrale Heizungsnetz anzuschließen, beantworten die Energieberater der Verbraucherzentrale und geben darüber hinaus eine Reihe genereller Empfehlungen zum Einbau einer Holzfeuerstätte sowie andere Tipps zum Thema Energie. Die Beratung findet online, telefonisch oder in einem persönlichen Gespräch statt. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

Weiterführende Informationen zur ersten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes:

https://www.gesetze-im-internet.de/bimschv_1_2010/BJNR003800010.html

 

Keine Chance für den Schimmel

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Beratung der Verbraucherzentrale Thüringen zu Ursachen, Vorbeugung und Sanierung

Jedes Jahr im Winter erobern sie die Wände: hässliche schwarze Flecken, oftmals die ersten Anzeichen für einen Schimmelpilzbefall. Der sieht nicht nur unschön aus, sondern ist auch mit Gesundheitsrisiken verbunden. Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen, erläutert die Ursachen des Schimmelbefalls und erklärt, wie man die eigene Wohnung schützen kann.

„Im Winter sind die Außenwände der Häuser und Wohnungen kalt. Auch die warme Raumluft kühlt sich dort ab. Mit sinkender Temperatur geht die Aufnahmefähigkeit der Luft für Wasserdampf deutlich zurück, so dass an der Oberfläche der Wand die relative Luftfeuchte stark ansteigt. In diesen Bereichen mit besonders hoher Luftfeuchtigkeit findet der Schimmelpilz ideale Wachstumsbedingungen vor – auch ohne fühl- oder sichtbares Kondenswasser“, erläutert Ballod.

Die wichtigste Regel zum Schutz vor Schimmelpilz heißt deshalb: raus mit der feuchten Luft, am besten durch regelmäßiges Lüften. Ein Hygrometer, das die Raumluftfeuchte misst, ist dabei sehr hilfreich. Ebenfalls wichtig ist ausreichendes Heizen, damit die Wände nicht zu sehr auskühlen. Die maximale Luftfeuchtigkeit und die empfehlenswerte Raumtemperatur hängen dabei ganz wesentlich von der Außentemperatur und dem Dämmstandard des Hauses ab. Je besser die Dämmung, umso geringer ist das Schimmelrisiko, da die Wände weniger stark auskühlen.

Was aber ist zu tun, wenn der Schimmelschaden bereits da ist? Aus Sicht von Ramona Ballod häufig ein Fall für den Fachmann: „Nur wirklich kleine und oberflächliche Schimmelschäden können in Eigenregie beseitigt werden, ansonsten sollte ein Experte ans Werk gehen. Unbedingt muss auch die Ursache des Befalls geklärt werden, sonst kommt der Schimmel in den meisten Fällen schnell wieder.“ Unterstützung erhalten Betroffene von den Energieberatern der Verbraucherzentrale Thüringen auch vor Ort.
Bei allen Fragen zum Erkennen und Vermeiden von Schimmelschäden hilft die Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei.) Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:
- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de

 

Was ändert sich 2018 für Verbraucher?

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Die Energieberatung der Verbraucherzentrale fasst die wichtigsten Neuigkeiten zusammen.

Was Verbraucher beim Hausbau und bei Sanierungen beachten sollten:
Förderantrag vor Beginn der Baumaßnahmen stellen: Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle bezuschusst in seinem Programm „Heizen mit erneuerbaren Energien“ Solaranlagen, Wärmepumpenheizungen und Biomasseheizungen. Um die Förderung zu erhalten, müssen Verbraucher ab 2018 den Förderantrag stellen, bevor sie mit der Umsetzung der zu fördernden Maßnahme beginnen.
Absenkung des Tilgungszuschusses: Die KfW (Bankengruppe) verringert ab dem 1. Januar 2018 den Tilgungszuschuss in ihrem Programm „Erneuerbare Energien-Speicher“ zur Förderung von Batteriespeichern für Photovoltaikanlagen von dreizehn auf zehn Prozent der errechneten Speicherkosten.
Altersgerechtes Umbauen wird wahrscheinlich wieder bezuschusst: Alles deutet darauf hin, dass die KfW 2018 wieder Maßnahmen unterstützt, die die Barrierefreiheit von Wohnungen verbessern und dem Schutz vor Einbruch dienen.
HBCD-haltige Dämmstoffe nicht mehr als gefährlicher Abfall eingestuft: HBCD-haltige Dämmstoffe gelten ab 2018 in der Regel nicht mehr als gefährlicher Abfall. Verbraucher müssen sie jedoch separat sammeln, so dass sie vom Entsorger erfasst und gewogen werden können.
Bauherren künftig besser abgesichert: Mit der Reform des Bauvertragsrechts und der Änderung der kaufrechtlichen Mängelhaftung erhalten Bauherren ab 2018 eine Baubeschreibung. Sie beinhaltet detaillierte Angaben zum Energie- und Schallschutzstandard. Bauherren profitieren in mehrfacher Weise von dieser Neuregelung:

1. Sie ermöglicht ihnen noch vor Abschluss des Vertrages, Angebote besser miteinander zu vergleichen.
2. Sie belegt, dass die Förderbedingungen eingehalten wurden.
3. Sie eignet sich als Grundlage, um einen Kredit zu beantragen.
4. Sie dient als Nachweis, dass öffentlich-rechtliche Vorschriften eingehalten wurden.

Darüber hinaus verpflichtet das Bauvertragsrecht ab 1. Januar 2018 die am Bau beteiligten Parteien dazu, die Bauzeit im Bauvertrag verbindlich festzuhalten. Des Weiteren können Bauherren den Bauvertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss widerrufen.

Neuigkeiten für Stromerzeuger
Intelligente Messsysteme für Photovoltaik, Kraft-Wärme-Kopplung und Co.: Ab 2018 können neue kleine Energieerzeugungsanlagen mit Smart Meter ausgestattet werden. Hierbei handelt es sich um einen digitalen Stromzähler, der den Stromverbrauch bzw. die Stromerzeugung ermittelt. Er speichert die Daten und sendet sie an Stromversorger und Netzbetreiber. Das intelligente Messsystem darf die Kosten pro Messpunkt 60 Euro pro Jahr nicht übersteigen. Ab 2020 sollen auch Stromverbraucher mit unter 6.000 kWh pro Jahr mit Smart Meter ausgestattet werden.

Verbraucher aufgepasst:
Strompreisvergleich lohnt sich: Obwohl die EEG-Umlage 2018 leicht fällt, kann es zu Strompreiserhöhungen kommen. Die gleichzeitige Novellierung des Netzentgeltmodernisierungsgesetzes sieht vor, die Übertragungsnetzentgelte zu vereinheitlichen. Je nach Stromanbieter kann der Strompreis steigen oder sinken. Verbraucher sollten daher ihre Stromverträge prüfen, die Preise vergleichen und gegebenenfalls den Anbieter wechseln.
Was diese Änderungen für Sie persönlich bedeuten und viele Tipps und Informationen zum Thema Energie erhalten Sie von den Energieberatern der Verbraucherzentrale - online, telefonisch oder in einem persönlichen Beratungsgespräch. Sie informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei). Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:

- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 555140. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie

 

Neues Antragsverfahren für Fördermittel ab 2018

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Wärme aus Erneuerbaren Energien
Für die Förderung von Erneuerbaren Energien im Wärmebereich gelten ab 2018 neue Regeln für das Antragsverfahren. Die Verbraucherzentrale Thüringen erklärt die Änderungen.

Ab dem 1. Januar 2018 muss der Antrag auf eine Förderung im Rahmen des Marktanreizprogramms (MAP) in allen Fällen einheitlich vor Beginn der Maßnahme gestellt werden, für die man eine Förderung erhalten möchte. „Der Antrag muss also stets schon eingereicht werden, bevor der Auftrag beispielsweise zur Errichtung einer Solarthermieanlage oder einer Wärmepumpe erteilt wird“, erklärt Ramona Ballod, Energiereferentin der Verbraucherzentrale Thüringen. Planungsleistungen dürfen allerdings bereits vor Antragstellung beauftragt und erbracht werden. Für Förderfälle bis zum Jahresende gilt eine Übergangsfrist.
Alle übrigen Anforderungen, die das MAP für die Förderfähigkeit von Erneuerbare-Wärme-Technologien aufstellt, bleiben unverändert. Im Rahmen des MAP fördert der Bund die Errichtung von Anlagen, die erneuerbare Energien zur Erzeugung von Wärme und Kälte nutzen, insbesondere Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Pelletkessel, sowie die Errichtung von Wärmenetzen und -speichern. Die Förderung von Anlagen im privaten Bereich erfolgt durch Investitionszuschüsse über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

Mehr Informationen zur Nutzung Erneuerbarer Energien sowie zu Fördermöglichkeiten gibt es bei der Energieberatung der Verbraucherzentrale: online, telefonisch oder mit einem persönlichen Beratungsgespräch. Die Berater informieren anbieterunabhängig und individuell. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind die Beratungsangebote kostenfrei. Mehr Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 (kostenfrei).
Im Ilm-Kreis findet die Beratung statt:

- in Ilmenau in der Weimarer Straße 76 und
- in Arnstadt in der Bibliothek im Prinzenhof.

Eine Terminvereinbarung ist auch möglich unter 0361 55 51 40. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.

 

Unsere Bibliothek ist multikulturell

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Gehen wir mit offenen Augen durch unsere Stadt, dann können wir feststellen, es ist viel bunter geworden. Unsere ausländischen Mitbürger prägen es zu einem großen Teil neu. Menschen, die hierhergekommen sind, um in Frieden zu leben und die viele Hindernisse und Strapazen auf sich nahmen. Die Einrichtungen der Stadt, der Vereine und Kirchen stehen ihnen offen. Doch oft ist die Sprachbarriere groß. Um diesen Menschen zu helfen, rief Frau Kristin Weber gemeinsam mit der Stadt- und Kreisbibliothek, als Ort der Integration und Begegnung, und der Arnstädter Buchhandlung die Aktion „Unsere Bibliothek ist multikulturell“ ins Leben.

Vom 01. September bis zum 30. Oktober konnten aus Vorschlaglisten, die von der Bibliothek erarbeitet wurden und in der Buchhandlung auslagen, Medien ausgewählt werden, die für die Ausleihe in der Bibliothek gespendet werden konnten. Hierbei handelte es sich um Romane, Kinderbücher, Fachliteratur und Spiele, die das Erlernen der deutschen Sprache erleichtern sollen.

Dank einer anonym gespendeten großzügigen Summe, den Stadtwerken als Hauptsponsor und vielen bereitwilligen Bürgern konnten über 70 Medien gekauft werden. Vielen herzlichen Dank dafür.

Die Mitarbeiterinnen der Bibliothek werden diese zeitnah für die Ausleihe einarbeiten und so allen zur Verfügung stellen. Kindergärten, Schulklassen und alle anderen Interessierten können sich auch die Medien als Medienbox zusammenstellen lassen und zusammen mit zwei Handpuppen entliehen werden.
Wir danken allen, die sich an der Aktion beteiligt haben, herzlich und hoffen auf eine große Resonanz.